Bald ist Ostern! Osterhuhn zum Selbernähen🐔

Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer und die Freude am Tun packt einen wieder. Perfekt, um für seine Liebsten ein einfaches kleines Ostermitbringsel zu nähen.
Aus diesem Grund habe ich eine kurze Nähanleitung für euch gemacht, um dieses kleine Huhn zu nähen. Darüber freut sich die Oma gleichermaßen wie das Kind und eure Stoffreste finden auch eine sinnvolle Verwendung. Also steht einer Serienproduktion Nichts im Wege ;-)
Und los geht's:
Folgende Dinge benötigt ihr:
- Stoffrest mit Seitenrändern im Verhältnis 1:2, also z.B. wie in meinem Fall 7x14 cm
- Füllung: da könnt ihr kreativ sein. Ich habe einfach kleine Stoffreste aus meiner Mützenproduktion verwendet, aber man könnte auch Reis nehmen (dann ist das Huhn schwerer), Lavendel, Traubenkerne, bei größerem Format auch Kirschkerne, usw.
- Eine Kordel oder ein Band für die Füße (ca. 20 cm)
- Für Kamm und Schnabel: nicht-ausfransende, stabile Stoffreste wie z.B. (Bastel-)Filz, Fleece
- optional: Ich habe mein Label als "Schwanzfedern" eingenäht. Geht aber auch einfach ohne
Als erstes nehmt ihr das Stoffstück und bügelt es euch an der unteren Kante 1cm nach innen um. Das erleichtert euch am Ende das Zunähen.
Anschließend dreht ihr den Stoff, sodass die rechte ("schöne") Seite zu euch schaut und der umgebügelte Rand unten ist. Ins obere rechte Eck legt ihr jetzt oben den Kamm und rechts den Schnabel ca. 1cm von der Ecke entfernt, nach innen schauend. Wenn ihr ein Label oder andere Schwanzfedern einnähen möchtet, legt ihr diese in den Falz, der entsteht, wenn man den Stoff danach faltet:
Jetzt klappt ihr das Stoffstück zusammen und befestigt alle 3 Teile mit ein Klammer, damit am Weg zur Nähmaschine Nichts verloren geht. Die zwei Seiten, die nicht umgebügelt wurden, werden geschlossen (die Bügelfalte wird dabei aufgeklappt). Danach könnt ihr die angezeichneten Ecken leicht wegschneiden. Dann sehen die Hühner, wenn sie gewendet sind schöner aus.
Nach dem Wenden könnt ihr das Huhn füllen, die Beine einlegen und die Seiten so zusammenlegen, dass ein Dreieck entsteht. Jetzt kommt euch die umgebügelte Seite zugute. Die Beine schauen jeweils ca. einen cm vom Rand heraus und die letzte Seite wird knappkantig geschlossen.
Am Schluss kommen noch Knoten in die Kordel und das Huhn ist fertig.
Eine kurze Videoanleitung findet ihr hier auf Instagram, eine längere hier auf Youtube.
Viel Spaß beim Nachnähen und Verschenken 🐔🐔🐔
Und übrigens: Wer keine Zeit oder Muse zum Selbernähen hat, kann ein fertiges Huhn einfach hier im Shop bestellen.